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2. Stand des Projektes

Die Herstellung der Betonkörper wurde im September 1996 abgeschlossen und die Ergebnisse im Zwischenbericht 1/97 dargestellt.
Die Aufbereitung der Betonkörper erfolgte gemäß des Versuchsprogrammes (s. Tabelle 1) für jede Betonsorte und wurde im Dezember 1997 beendet. Die Untersuchungen an den Granulaten ist bis auf einige Detailanalysen und der mikroskopischen Betrachtung abgeschlossen. Über die Zwischenergebnisse wird im Folgendem berichtet, eine endgültige umfassende Auswertung erfolgt aber erst im Abschlußbericht, der Anfang Oktober 98 erscheint.
Das bisherige Untersuchungsprogramm umfaßt die Analyse der Betongranulate hinsichtlich:

· der Kornverteilung
· der Kornform
· der stofflichen Zusammensetzung
· der Rohdichte
· der Reindichte,
· der Porosität
· des Zementgehaltes
· der Wasseraufnahme
· des Frost-Tau-Verhaltens

 

3. Kornverteilung

Die Kornverteilung wurde gemäß der DIN 4226 Teil 3, 3.1. Naßsiebung (DIN 18123) durchgeführt. Die Ergebnisse sind als Kornverteilungssieblinie in den Diagrammen 3.1 und 3.2 getrennt nach den Betonsorten abgebildet.
Um die Vielzahl der Sieblinien miteinander veraleichen zu können, wurden die Körnungsziffer (k-Wert) als Grad der Zerkleinerung mit aufgenommen. Sie wird wie folgt berechnet:

900/ S (Durchgang von 0,125 mm; ...; 32,0 mm).

Ihre Werte können zwischen 1 (fein) und 9 (grob) liegen. Die Körnungsziffer der jeweiligen Brechversuche sind im Diagramm 3.3. dargestellt.
Die Sieblinien (Diagramm 4.1 und 4.2) zeigen alle einen ähnlichen stetigen Verlauf.
Sie liegen im Sieblinienbereich AB
32 für Betonzuschläge nach DIN 1045. Bei Betrachtung der Kurvenscharen liegen beim B15

· die abschlämmbare Bestandteile unter 1,5 Mas.%
· der Sand (<4 mm) zwischen 20 und 40 Mas.%
· der Splitt (>4 mm) zwischen 60 und 80 Mas.%
· das Überkorn (> 32 mm) zwischen 0 und 10 Mas.%;

beim B35 liegen

· die abschlammbare Bestandteile unter 2,0 Mas.%
· der Sand (<4 mm) zwischen 15 und 35 Mas %
· der Splitt (>4 mm) zwischen 65 und 85 Mas.%

das Überkorn (> 32 mm) zwischen 0 und 10 Mas.%.


Diagramm 3.1: Korngrößenverteilung der Betonsorte B15


Diagramm 3.2: Korngrößenverteilung der Betonsorte B35


Diagramm 3.3: Körnungsziffer (k-Wert)

Demnach fällt beim Brechen des B35 im Mittel ein gröberes Granulat an. Beim direkten Vergleich der entsprechenden Versuche miteinander, fällt dagegen die Sieblinie mal gröber, mal feiner aus (s. Diagramm 3.3). Ausgenommen davon sind die Granulate der zweistufigen Zerkleinerung mit dem Kegelbrecher, die beim B35 deutlich gröber sind als beim B15.

Innerhalb der Betonsorten verhält sich der Zerkleinerungsgrad beim B15 unsystematisch, beim B35 zeigt sich dagegen sehr deutlich, daß bei der ein- sowie zweistufigen Zerkleinerung mit dem Prallbrecher durch einen offenen Rotor oder einer niedrigen Drehzahl ein gröberes Granulat erzeugt werden kann. Dagegen führen hohe Drehzahlen oder ein geschlossener Rotor zu feinen Granulaten. Der Zerkleinerungsgrad bei den Versuchen mit niedriger Drehzahl und geschlossenen Rotor führt zu den gleichen Ergebnissen wie bei den Versuchen mit hoher Drehzahl aber offenem Rotor. Dies legt den Schluß nahe, daß bei dieser Versuchsanordnung der Einfluß der Rotorart dem Einfluß einer Umfangsgeschwindigkeit von 7 m/s entspricht.

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Dieses Dokument stellt den vorläufigen Zwischenstand der Forschungsarbeiten zum Zeitpunkt seiner Verfassung dar. Für die endgültigen Ergebnisse der Forschungsarbeiten wird auf den Schlußbericht des Teilprojekts verwiesen.