Die Porosität wird mit Kenntnis
der Rein-/Rohdichte und mit Hilfe der Gleichung
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für die Fraktionen 0/4, 4/8, 8/16 und 16/32 berechnet.
Zur Übersicht wurde die Porosität des gesamten Mineralgemisches
0/32 durch die Mittelwertbildung der gewichteten Fraktionsanteile
berechnet. Diese Werte sind zusammen mit den dazugehörigen Rein-
und Rohdichten im Diagramm 8.1 dargestellt.
Die Gesamtporosität schwankt zwischen 13,8 und 16,2 Vol.%. Sie
liegt um ca. 1,5-2 Vol.% niedriger als die des ungebrochenen
Betons. Das ist insofern verständlich, da durch das Brechen
große Porenräume wie Risse und Blasen aufgeschlossen werden, da
sie die Schwachstellen in dem Gefüge darstellen.
Die Geamtporosität der Betonsorten B15 liegt je nach Versuch um
0 - 2 Vol.% über der Betonsorte B35.

Diagramm 8.1:
Rohdichte/Reindichte/Porosität
Bei der fraktionsweisen Darstellung der Porositäten im Diagramm 8.2 und 8.3 weisen die Sande gegenüber den Splitten eine doppelt so hohe Porosität auf. Sie liegt zwischen 24,4 und 34,5 Vol.%. Bei den Splitten liegt die Porosität zwischen 11,9 und 18,7 Vol.%. Sie ist beim Splitt 8/16 am geringsten, beim Splitt 4/8 am größten.

Diagramm 8.2:
Porosität für die Betonsorte B15, getrennt nach Fraktionen

Diagramm 8.3: Porosität für die Betonsorte B35, getrennt nach
Fraktionen
Eine deutliche Abhängigkeit einer der Fraktion von den Parametern Betongüte, Rotordrehzahl und Rotorart besteht nur für die Fraktion 0/4 (s. Diagramm 8.2 und 8.3). Hier werden beim offenen Rotor die geringsten Porositäten erreicht.
| Dieses Dokument stellt den vorläufigen Zwischenstand der Forschungsarbeiten zum Zeitpunkt seiner Verfassung dar. Für die endgültigen Ergebnisse der Forschungsarbeiten wird auf den Schlußbericht des Teilprojekts verwiesen. |