Stabilisierer

Stabilisierer (ST) bestehen aus hochmolekularen Polymeren und entsprechenden Katalysatoren. Sie werden dem Beton vor allem zugegeben, um die Wasserabsonderung (Bluten) zu vermeiden, z.B. bei ungünstigem Kornaufbau, bei Leichtbeton zur Vermeidung des Aufschwimmens der gröberen Leichtzuschlagkörner oder zum besseren Zusammenhalten von Pumpbeton.
Je nach Modifizierung wirken die Stabilisierer auch etwas verflüssigend. Der Beton wird durch die Zugabe von Stabilisierern etwas zäher und klebriger, jedoch auch etwas geschmeidiger. Bei höherer Dosierung und steiferen Betonen kann sich eine unerwünscht hohe Klebrigkeit einstellen. Die Stabilisierer werden der Trockenmischung zugegeben, je nach Betonart in Mengen von 0,15 bis 0,3 % des Zementgewichts.

Quelle:

[1] Deutscher Beton-Verein E.V. "Beton-Handbuch"