Baustoffkreislauf
Unter Baustoffkreislauf versteht man die mehrfache Rückführung eines Baustoffes auf möglichst gleichem Qualitätsniveau.
Ziel einer Kreislaufwirtschaft muß es sein, bei ständiger Ausweitung der zum Recycling geeigneten und herangezogenen Stoffe, solche Rohstoffe und Produkte herzustellen, die einen Einsatz dort wieder erlauben, wo sie auch bisher eingesetzt waren.
Während bisher im Rahmen eines
sog. Downcycling vorwiegend Baustoffe für untergeordneten Straßen-
und Tiefbau hergestellt wurden, werden über Qualitätsprodukte
immer höherwertigere Anwendungsgebiete für Sekundärbaustoffe,
insbesondere auch im Hoch- und Ingenieurbau und bei hochwertigen
Tragschichten des Straßen- und Sportplatzbaus sowie
Sonderanwendungsgebieten, erschlossen.
Hierdurch ergibt sich ein geschlossener Stoffkreislauf, wie im
Bild unten dargestellt, bei dem zunehmende Massenströme über
das Recycling im Baustoffkreislauf verbleiben, wodurch der Bedarf
an neuen Baustoffen, wie auch Deponiebedarf für gebrauchte
Baustoffe, immer stärker reduziert wird (Pfeilrichtung zeigt die
zukünftige Tendenz).

Bild : Stoffkreislauf Baustoffe [1].
Quelle :
[1] Bernd Bilitewski: "Recycling von Baureststoffen"; EF-Verlag für Energie- und Umwelttechnik GmbH.