Betonherstellung
Voraussetzung für eine zielsichere und gleichmäßige Betonherstellung ist ein genaues Abmessen der Ausgangsstoffe. Dabei sind nach allgemeiner Auffassung folgende Toleranzen einzuhalten:
Das Zugabewasser kann durch
Wägung oder nach Volumen, z.B. mit Hilfe von
Durchflußwasserzählern, abgemessen werden.
Bei der Ermittlung der für eine Mischerfüllung benötigten
Stoffmenge ist zu beachten, daß der Nenninhalt des Mischers nach
DIN 459 das Fassungsvermögen an unverdichtetem Frischbeton mit weicher Konsistenz bezeichnet.
Beim Mischen werden die
Ausgangsstoffe miteinander vermengt. Sie müssen nach Abschluß
des Mischvorganges möglichst gleichmäßig im Frischbeton
verteilt sein. Eine Zugabe einzelner Stoffkomponenten,
insbesondere von Wasser, aber auch von Zusatzmitteln, nach
Verlassen des Mischers ist nicht zulässig. Dies gilt auch für
werkgemischten Transportbeton, der in einem Mischfahrzeug befördert wird. Davon
ausgenommen sind nur Fließmittel, die wegen ihrer zeitlich
begrenzten Wirkung unmittelbar vor dem Nachmischen und der
Übergabe noch im Mischfahrzeug zugesetzt werden dürfen. Beton kann in ortsfesten Anlagen oder in
Mischfahrzeugen (siehe Bild unten) gemischt werden. Mischung von
Hand kommt nur in Ausnahmefällen für Beton der unteren
Festigkeitsklassen und für kleine Mengen in Frage.
Bei kurzer Mischzeit und zu geringer Mischintensität werden die
von der Zusammensetzung her gegebenen Möglichkeiten nicht voll
ausgenutzt. Längeres und intensiveres Mischen schließt den Zementleim besser auf. Hierdurch wird der Frischbeton
geschmeidiger und leichter verarbeitbar.

| Bild : | Stationäre Betonmischanlage und Fahrmischer der Firma Readymix [2]. |
Quelle:
[1] Weigler/Karl; "Beton Arten-Herstellung-Eigenschaften"; Ernst&Sohn Verlag.
[2] "Transportbeton Praxis"; Readymix.