Betonfestigkeitsklasssen
Der Beton wird aufgrund der bei der Güteprüfung an Würfeln von 20 cm Kantenlänge im Betonalter von 28 Tagen festgestellten Druckfestigkeit in Festigkeitsklassen eingeteilt.

Tabelle : Festigkeitsklassen des Betons und ihre Anwendung [1].
Bei dieser Einteilung wurde davon
ausgegangen, daß die Druckfestigkeit eines Bauteils möglichst
überall eine Mindestfestigkeit nicht unterschreitet und dafür
als Nennfestigkeit
der Festigkeitsklasse die durch
statistische Auswertung der Prüfergebnisse gewonnene
5-%-Quantile der Grundgesamtheit des Betons festgelegt. Die
Serienfestigkeit
ist das Mittel einer Serie von drei
Würfeln, die aus drei verschiedenen, jedoch möglichst nicht
unmittelbar aufeinanderfolgenden Mischerfüllungen, bei Transportbeton aus drei verschiedenen Lieferungen
derselben Betonsorte stammen.
Nur bei Eignungsprüfungen werden Würfelsätze aus einer Mischung geprüft. Die 28-Tage-Druckfestigkeit jedes einzelnen 20-cm-Würfels muß mindestens gleich der Nennfestigkeit, die Serienfestigkeit jeder Würfelserie mindestens gleich der Serienfestigkeit sein. Die Serienfestigkeit ist um das Vorhaltemaß größer als die Nennfestigkeit. Würfel mit anderer KantenIänge und Zylinder sind zulässig, wenn der Einfluß von Größe und Gestalt des Probekörpers auf die Festigkeit durch Umrechnungsfaktoren berücksichtigt wird.
Die Ergebnisse der Eigenüberwachung des Transportbetonwerks sind nicht für den eingebauten Beton maßgebend, sondern ausschließlich die Ergebnisse der Eigenüberwachung des Bauunternehmens (siehe auch Beton nach der Festigkeit unterschieden) .
Quelle:
[1] Deutscher Beton-Verein E.V. "Beton-Handbuch".