Die Konsistenz ist ein Maß für
die Steife und damit für die Verarbeitbarkeit des Betons.
Man unterscheidet vier Konsistenzbereiche.
KS - steifer Beton: Beton
dieser Konsistenz ist beim Schütten lose, zum Teil
schollig zusammenhängend. Der Feinmörtel im Beton ist
etwas nasser als erdfeucht. Durch kräftiges Klatschen
mit der Kelle Iäßt sich ein an der Oberfläche
geschlossenes, feucht glänzendes Gefüge erzielen.Beton
der Konsistenz KS stellt die untere Grenze für das
Verdichten durch kräftig wirkende Rüttler oder durch
kräftiges Stampfen bei dünner Schüttlage dar.
KP - plastischer Beton:
Dieser Beton ist beim Schütten schollig bis knapp
zusammenhängend, sein Feinmörtel ist weich. Beton der Konsistenz KP
wird in der Regel durch Rütteln verdichtet.
KR - weicher Beton: Beton
dieser Konsistenz ist beim Schütten schwach fließend.
Sein Feinmörtel ist flüssig. Größere
Verdichtungsarbeit erübrigt sich; leichtes Rütteln oder
Stochern ist im allgemeinen zweckmäßig. Mit der
Bezeichnung Regelkonsistenz KR kommt zum Ausdruck, daß
sie für die Mehrzahl der baupraktischen Gegebenheiten
gut geeignet ist.
KF - fließfähiger Beton:
Beton dieser Konsistenz ist so fließfähig, daß er oft
durch Stochern allein verdichtet werden kann. Er muß aber
andererseits ein gutes Zusammenhaltevermögen besitzen,
um gegebenenfalls leichtes Rütteln ohne schädliches
Entmischen zu ermöglichen. Fließbeton darf nur mittels
besonderer Zusatzmittel (Fließmittel FM) hergestellt werden. Die
Konsistenz kann durch verschiedene Prüfverfahren
gemessen werden; die gebräuchlichsten sind der Ausbreitversuch, der Verdichtungsversuch und für bestimmte Fälle der
Verdichtungsversuch nach Walz.