Stationäre
Aufbereitungsanlage

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Stationäre
Bauschuttaufbereitungsanlage [1]. |
Herzstück dieser Anlage ist ein Prallbrecher, der auch hier ein optimales
Zerkleinerungsgerät ist.
Brecher :
- Bei erforderlicher höherer
Anlagenleistung, oder der Erfordernis der Aufgabe von
speziellen großformatigen Betonteilen, ist es
zweckmäßig statt eines großen Prallbrechers einen Backenbrecher oder ggf. einen Schlagwalzenbrecher als Vorbrecher und einen Prallbrecher oder
in Ausnahmefällen einen Kegelbrecher als Nachbrecher
einzusetzen.VorteiIhaft ist es, neben einem zusätzlichen
Überbandmagneten zwischen den Brechern auch eine
zusätzliche Zwischenabsiebung zur Entlastung des
Nachbrechers vorzusehen. In der gezeigten Anlage ist die
einstufige Zerkleinerung mittels Prallmühle mit einen
Rotordurchmesser von 1.300 mm und einer Rotorbreite von
ebenfalls 1.300 mm völlig ausreichend und bietet die
Möglichkeit eines ,,Allroundeinsatzes'' der Anlage. Die
Handlesekabine, in der nicht zerkleinerte und
großformatige Rest- und Störstoffe aussortiert werden,
befindet sich zwischen Brecher und Kontrollabsiebung. Die
restlichen Leichtstoffe werden im hochleistungsfähigen,
vierstufigen Gegenstromwindsichter mechanisch abgeschieden.
Konditionierung:
- Zur vorhergehenden
Konditionierung wird das zerkleinerte Material in die 6
Fraktionen 0/5, 0/8, 8/16, 16/32, 32/45 und 45/x mm
klassiert. Die Fraktion 45/x mm wird zurück zum Brecher
geführt. Windgesichtet werden die Fraktionen 5/8, 8/16,
16/32 und 32/45 mm getrennt in je einem Sichterschacht.
Anschließend kann das Material als hochwertiges,
verdichtungsfähiges 0/45 mm - Material zusammengeführt
und aufgehaldet werden. Neben den Unterschieden zu der
Windsichtung und der Handlesung ist besonders die
Aufgabeeinheit der Anlage hervorzuheben. Ein
großdimensionierter Aufgabebunker mit ca. 20 m Inhalt
und 4 m Öffnungsmaßen in besonders stabiler Ausführung
mit Plattenbandabzug, ermöglicht neben Radlader- oder
Baggerbeschickung auch die direkte Aufgabe per LKW. Das
Plattenband sorgt anschließend für einen sehr gleichmäßigen
Bunkerabzug und gleichgerichtete Aufgabe auf die
Vorklassierung.
Standabsiebung:
- Während bei der semimobilen
Anlage, die Vorabsiebung als Siebdurchlauf der Vorklassierung nur
aufgehaldet wird, wird hier zur weiteren Klassierung
dieses Materials eine spezielle Spannwellensiebmaschine
eingesetzt. Getrennt wird das Material bei 4 mm. Der
Siebüberlauf 4/45 mm kann wahlweise aufgehaldet oder dem
Produktstrom zwischen Kontrollabsiebung und Windsichtung
zugeführt werden. Der Sand 0/4 mm wird über ein
automatisch höhenverstellbares Haldenband aufgehaldet.
Die Anlage ist an den Bandübergabestellen überall mit
Bedüsungseinrichtungen versehen. Der Brecher sowie der
gekapselte Brecherabzug ist mit einer
Dispersionsbedüsung ausgerüstet. Die Anlage ist im
wesentlichen eingehaust bzw. gekapselt.

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Stationäre
Aufbereitungsanlage in schematischer Draufsicht [1]. |
Quelle:
[1] Kohler;
"Recyclingpraxis Baustoffe"; Verlag TÜV Rheinland.