Zuschlagprüfungen

In dieser Tabelle werden alle Prüfverfahren am Betonzuschlag aufgelistet, auf welche sich der AK "Prüfverfahren" der Arbeitsgruppe 2 (Baustoffe / Bemessung) geeinigt hat.
Es wird dabei zwischen sog. obligatorischen und zusätzlichen Prüfverfahren unterschieden. Die o
bligatorischen Prüfverfahren (Index A) sollen zur vergleichbaren Beschreibung der Ausgangsstoffe von allen Forschungsnehmern mit Versuchsprogrammen durchgeführt werden, während die zusätzlichen Prüfungen (Index B), sofern sie angewendet werden, entsprechend den im AK "Prüfverfahren" getroffen Vereinbarungen durchzuführen sind.

Zuschlagprüfungen
  BiM ID geprüfte Eigenschaft Kommentar
A1.1 Stoffliche Zusammensetzung je Fraktion in Gew.-% -
A1.2 Kornzusammensetzung DIN 4226, Teil 3, 3.1- Trockensiebung
A1.3 Kornform DIN 4226, Teil 3, 3.2- nach Augenschein, in Zweifelsfällen mit der Kornformschiebelehre
A1.4 Kornrohdichte DIN 4226, Teil 3, 3.4- Pykomenterverfahren
A1.5 Wasseraufnahme Prüfung ohne Kornfraktion <0,125 mm durchführen
A1.6 Abschlämmbare Bestandteile DIN 4226, Teil 3, 3.6.1.2- Auswaschversuch
A1.7 Sulfat und Chlorid DIN 4226, Teil 3, 3.6.4- wasserlösliches Chlorid. Bestimmung erfolgt an allen Fraktionen
B1.1 Schüttdichte DIN 4226, Teil 3, 3.3
B1.2 Reindichte DIN 52102, Abschnitt 4
B1.3 Frostwiderstand DIN 4226, Teil 3, 3.5.2- mäßige Durchfeuchtung, Fraktionen >= 4mm
B1.4 Organische Stoffe DIN 4226, Teil 3, 3.6.2
B1.5 Erhärtungsstörende Stoffe DIN 4226, Teil 3, 3.6.3
B1.6 Kornfestigkeit Mögliche Verfahren sind nach DIN 4226 (Teil 3, 7.2) und DIN 52115,(Teil 2 und 3- Schlagzertrümmerungswert)
- Mörtelgehalt der RC-Grobzuschläge Errechneter Wert aus Volumenanteilen und Rohdichten der Ausgangsstoffe
- Zementstein- und Zuschlaganteil DIN 52170 für einzelne Kornfraktionen
- CO2-Anteil von RC-Zuschlagsfraktionen -
- Lösliche umwelt- und betontechnisch relevante Bestandteile Untersuchung einer Elution nach DIN 38414 (DEV S4), z.B. zum Nachweis von Schwermetallen

 

erstellt am 14.08.2000 MS