Zusammenfassung Von dem
jährlichen Aufkommen an Recycling-(RC)-Baustoffen von
rund 97 Mio. t wurden 1995 knapp 71 Mio. t
verwertet, was einer Verwertungsrate von rund 73 % entspricht. Die
Verwertungsrate für Bauschutt konnte mit rund 66 %
beziffert wer den. Da es sich beim Bauschutt um den
mengenmäßig größten Teil vom Gesamtaufkommen handelt,
sollten auch hier besondere Anstrengungen vorgenommen
werden, um die Verwertung weiter zu steigern. Am
Beispiel eines RC-Baustoffi wird gezeigt, daß durch die
Dichtesortierung von RC-Baustoffen mit Hilfe von
Setzmaschinentechnik stofflich heterogene RC-Baustoffe in
deutlich homogenere RC-Baustoffe sortiert werden können,
die dann Eigenschaften aufweisen, die einen
höherwertigen Einsatz zulassen.
1.
Einleitung
Aus einer Umfrage, durchgeführt vom Institut für
Straßenwesen und Eisenbahnbau der Ruhr-Universität
Bochum [1], die sich u. a. mit dem Anfall, der
Aufbereitung und der Verwertung von Recycling-Baustoffen
befaßte, ergab sich für das Jahr 1995 in der
Bundesrepublik Deutschland ein jährliches Aufkommen an
Bauschutt und Straßenaufbruch von über 70 Mio. t, von denen ein Teil
aufbereitet und vorwiegend im Straßenbau sowie - wegen
häufig minderer Qualität - für Verfüllungen wieder
eingesetzt wird. In diesem Zusammenhang wird häufig von
einem Down-Cycling gesprochen, also einem Einsatz auf
niedrigerer Verwendungsebene. Im Sinne eines hochwertigen
Recyclings muß jedoch das Ziel ein Einsatz dieser
Baustoffe auf gleicher Verwendungsebene sein - also dort, wo die
Stoffe ursprünglich eingesetzt waren, auch wieder ein
zubauen, z. B. aufbereiteten Betonbruch auch als neuen
Zuschlag für Beton zu verwenden.
Ein solch hochwertiger Einsatz von Recycling-Baustoffen
setzt jedoch sowohl einen möglichst selektiven Rückbau
mit entsprechender Aufbereitung als auch eine optimierte
Aufbereitungstechnologie voraus, um auch stofflich
heterogenere Materialien zu hochwertigen Baustoffen
aufbereiten zu können.
Aus [1] ergab sich für das Jahr 1995 ein
RC-Baustoffaufkommen von rund 97 Mio. t, von denen knapp
71 Mio. t verwertet wurden. was einer Verwertungsrate von
rund 73 % entspricht. Die Ver wertungsrate für Bauschutt
kann mit rund 66 % beziffert werden, was immerhin einer
Menge von 30 Mio. t entspricht (Gesamtanfallmenge 46 Mio.
t). Da es sich beim Bauschutt um den mengenmäßig
größten Teil vom Gesamtaufkommen handelt, sollten auch
hier besondere Anstrengungen vorgenommen werden, um die
Verwertung weiter zu steigern. Auch im Sinne des
Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes [2] sollte ein
möglichst großer Anteil des Bauschutts wieder im
Bauwesen eingesetzt werden können. Dies setzt jedoch
eine verbesserte Aufbereitung voraus.
Zur Zeit wird vorrangig die konventionelle
Trockenaufbereitung von Bauschutt mit Hilfe verschiedener
Windsichttechnologien in Kombination mit
Überbandmagneten o. ä. durchgeführt. Dies liegt in
erster Linie daran, daß kein Wasserkreislauf und somit
auch keine Schlammaufbereitung erforderlich ist. Bei der
Trockenaufbereitung ergeben sich allerdings z. T.
Probleme, wenn die angesprochene hohe Qualität erreicht
werden soll. So ist der Trennerfolg vor allem vom
Feuchtigkeitsgehalt des Materials abhängig und der
Anteil an Störstoffen liegt nach der Aufbereitung
häufig noch in Größenordnungen vor, die einen
hochwertigeren Einsatz weitgehend ausschließen.
Zusätzlich stellt sich das Problem von z.T.
unerwünschten Feinstkornanhaftungen.
Demgegenüber zeigen sich Vorteile bei der
Naßaufbereitung. Sie bietet eine annähernd 100 %ige
Störstoffentfernung, ist feuchtigkeitsunabhängig und es
ergeben sich keine Probleme durch Feinstkornanhaftungen.
Für die Naßaufbereitung seien der Aquamator, der
Schnecken-Aufstromsortierer, die Waschtrommel und die
Setzmaschine aufgeführt. Nachfolgend wird auf neue
Erfahrungen mit der Setzmaschinentechnik eingegangen.
2.Dichtetrennung
mit Hilfe der Setzmaschinentechnik
Schon
seit Jahren bedient sich der Bergbau bei der
Kohleaufbereitung des Setzmaschinen-Sortierverfahrens.
wodurch der Kohleanteil maximiert und der Bergeanteil
minimiert werden kann. Dieses Verfahren - d.h. die
Dichtetrennung mit Hilfe einer Setzmaschine - kann in Verbindung
mit dem Medium Wasser ein von der Dichte her heterogenes
Material in mehrere homogenere Bestandteile trennen. Da
die stoffliche und physikalische Ausgangssituation bei
RC-Baustoffen mit den Bedingungen bei der
Bergeabscheidung vergleichbar sind, wurde im Rahmen eines
Forschungsvorhabens - teilgefördert durch den Deutschen Ausschuß
für Stahlbeton zum Thema "Baustoffkreislauf im
Massivbau" im Auftrag der Strabag-Deutag Bau-,
Baustoff- und Umwelt-Technik GmbH - versucht, dieses
Verfahren auf den Bereich des Baustoff Recyclings zu
übertragen. Ein Teilvorhaben mit dem Titel "Groß
technische Aufbereitung von RC-Baustoffen mit Hilfe der
Dichtetrennung" [3] wurde von der K&M
Beratungsgesellschaft für Straßenbau- und Umwelttechnik
wissenschaftlich betreut. Die Zielsetzung dieses
Forschungsvorhabens lag in der Auftrennung eines
stofflich heterogenen Bauschuttgemisches in mindestens
zwei stofflich homogenere und damit hochwertigere
Recycling-Baustoffe. Dadurch könnten
materialtechnologisch sortenreinere Baustoffe gewonnen
werden, für die sich weitere Absatzmärkte öffnen, die
aufgrund mangelnder Qualität bisher vornehmlich
natürlichen Baustoffen vorbehalten waren.
Bei der Technologie der Dichtetrennung wird das
Rohmaterial gegebenenfalls nach einer vorab vorgenommenen
Aufbereitung über Förderbänder in eine Setzmaschine
aufgegeben. Durch pulsierendes Wasser werden die
einzelnen Körner in Schwebe gebracht. Durch die
unterschiedlichen Dichten des eingebrachten Materials
erfolgt eine Materialschichtung. Die schweren Körner
sinken in den unteren Bereich des Materialstroms ab und
die leichteren Körner schwimmen in den oberen Bereich
auf. Das aufschwimmende Material (Störstoffe wie Holz,
Papier, Porenbeton u.ä.) kann unmittelbar an der
Wasseroberfläche abgezogen werden, das schwere und
leichte Material durch zwei untereinanderliegende
Ausläufe nach schweren und leichten Fraktionen
entsprechend getrennt werden.
3.
Untersuchungen zur Dichtesortierung von RC-Baustoffen
In
den nachfolgenden Ausführungen wird nicht mehr der
Begriff Dichtetrennung verwendet, sondern korrekterweise
Dichtesortierung, da es sich hier um eine Trennung bzw.
Sortierung nach Stoffgruppen des RC-Baustoffs handelt.
Aufgrund des Umfangs der in [3] durchgeführten
Untersuchungen wird hier nur auf eine von drei
Versuchsreihen beispielhaft eingegangen.
In den Untersuchungen wurden insgesamt drei
Versuchsreihen mit drei verschiedenen RC-Baustoffen
(betonangereichertes und ziegelangereichertes deutsches
RC-Material sowie ein holländisches RC-Material)
durchgeführt. In den weiteren Ausführungen wird
ausschließlich auf die Aufbereitung des
betonangereicherten RC-Baustoffs (RCLb)
eingegangen und die wesentlichen Ergebnisse und
Erkenntnisse dargestellt.
Es wurden an dem RCLb der Körnung 0/45 mm drei Dichte-
sortierungen mit Hilfe einer Setzmaschine vorgenommen.
Die Dichtesortierungen wurden an den Körnungen 4/10 mm
und 10/32 mm getrennt durchgeführt. Der anfallende
Schlamm. der Sand und das Leichtgut nach der 1.
Trennstufe wurden bautechnisch nicht näher betrachtet.
In Bild
1 ist der Materialstrom der Dichtesortierung
des betonangereicherten RC-Baustoffs in Form eines
Flußdiagramms mit Angabe der gewichtsmäßigen
Aufteilung der Einzelkomponenten dargestellt.
Die Trenndichte bei Aufgabe des Ausgangsmaterials der
Kör nung 0/32 mm lag bei rund 1,8 g/cm3.
Dabei wurde gleichzeitig das Korngemisch 4/32 mm durch
Siebung in die Körnungen 4/10 mm und 10/32 mm getrennt.
In der 2. Stufe wurde dann jeweils das nach der 1. Stufe
anfallende Schwergut (4/10 mm und 10/32 mm) erneut
aufgegeben. Die voreingestellte Dichte betrug für das
Schwergut 110/32 mm rund 1,8 g/cm3
und für das Schwergut 14 1Omm rund 2,25 g/cm3.
Als Endprodukt fiel jeweils ein Schwergut 210/32 mm
und Leichtgut 210/32 mm sowie ein Schwergut
24/10 mman. Im Anschluß an die
Dichtesortierung wurden an den so gewonnenen Materialien
technologische Eigenschaften wie Korngrößenverteilung,
Rohdichte, stoffliche Zusammensetzung. Kornform, der
Schlag-Zertrümmerungswert und der Widerstand gegen
Frost-Tau-Wechselbeanspruchung bestimmt.
Die ermittelten technologischen Eigenschaften sollten
Aufschluß über die Qualität und somit über mögliche
neue Einsatzgebiete des aufbereiteten Materials geben,
also ob die Einzelkomponenten mit höherer Dichte als
Zuschlag für Beton geeignet sind und das
ziegelangereicherte Gut anderweitig oder als Beton
Leichtzuschlag qualitativ hochwertig eingesetzt werden
kann.
Bild 1 ist zu entnehmen, daß von dem Ausgangsmaterial
rund 70 % aufzubereitendes Material nach der ersten
Trennstufe anfallen und rund 30 % Material, bei dem im
Rahmen dieser Untersuchung keine weitere Aufbereitung
vorgenommen wurde (Schlamm, Sand und Leichtgut). Die
Rohdichten sowie die stoffliche Zusammensetzung des
weiter aufbereiteten Materials sind Tabelle
1 zu entnehmen. Darüber hinaus ist die
stoffliche Zusammensetzung in Bild 2 und
Bild 3 in Abhängigkeit
von der Körnung graphisch dargestellt.
Die Leichtgutanteile14/32 mm sowie die
Schwergutanteile 210/32 mm sind in den Bildern 4 und 5 dargestellt.
Die Schlag-Zertrümmerungswerte - ein Maß für die
Kornfestigkeit eines Baustoffs - sowie die
Absplitterungen an der Kornklasse 8/16 mm nach 10maliger
Frost-Tau-Wechselbeanspruchung - ein Maß für die
Frostbeständigkeit eines Baustoffs - sind in Tabelle 2 aufgeführt.
4.
Schlußfolgerungen und Erkenntnisse
Es konnte bei dem betonangereicherten
RC-Baustoff durch eine Differenzierung zwischen den
Körnungen 4/10 mm und 10/32 mm ein zufriedenstellender
Trennerfolg erzielt werden. Im Original lag der
Betonanteil mit knapp 68 Gew.-% im Korngemisch vor. Durch
zwei Dichtetrennstufen konnte der Anteil an Beton bis zu
89 Gew.- % in der Körnung 4/32 mm erhöht werden, was
einer Verbesserung dieser Stoffgruppe von etwa 30 %
entspricht.
Die Grenzwerte für den Widerstand gegen
Frost-Tau-Wechselbeanspruchung gemäß DIN 4226 Teil 1
[4] wurden von den Einzelkomponenten des RC-Baustoffs
überschritten. Die geringsten gemessenen Absplitterungen
beim Schwergut 2 (nach der 2. Trennstufe) lagen mit 4.3
Gew.-% (Kornanteil <4 mm) allerdings nur geringfügig
über dem Grenzwert gemäß [4] von 4.0 Gew.-%. An dieser
Stelle sei jedoch darauf hingewiesen. daß es sich bei
der Uberprüfung des Widerstandes gegen
Frost-Tau-Wechselbeanspruchung um ein Prüfverfahren
handelt, daß normalerweise bei Naturstein - also
Gesteinskörnungen - Anwendung findet und auch für diese
entwickelt wurde. Bei Betrachtung der Einzelkörner in
solchen Baustoffgemischen handelt es sich jedoch im
allgemeinen um Konglomerate, die aus Zementleim, Fein-
und Grobzuschlägen bestehen. Werden diese Konglomerate
einer Frost Tau-Wechselbeanspruchung unterzogen, so liegt
die Verwitterungsunbeständigkeit nicht in der in dem
Konglomerat vorhandenen Natursteinkörnung, sondern in
dem Abplatzen der Fein- zuschläge und des Zementleims
begründet, die dann Absplitterungen in der hier
gemessenen Größenordnung verursachen können. Somit ist
zu erwarten, daß selbst bei einem theoretischen Fall,
bei der der Betonanteil annähernd 100 Gew.-% beträgt,
die Absplitterung nach Frost-Tau-Wechselbeanspruchung den
Grenzwert von 4.0 Gew.% überschreitet. Hier müßten
für den Einsatz solcher RC-Baustoffe als Zuschlag für
Beton neue oder zusätzliche Konventionen getroffen
werden.
Die Ergebnisse haben weiterhin gezeigt, daß eine
Differenzierung zwischen der Körnung 4/10 mm und 10/32
mm auf jedem Fall sinnvoll ist, da hierdurch vor allem
der Anteil an Beton im Gesamtkorngemisch optimiert werden
kann.
Zusammenfassend ist festzustellen, daß durch die
Dichtesortierung von RC-Baustoffen mit Hilfe der
Setzmaschinentechnik stofflich sehr heterogene
RC-Baustoffe in deutlich homogenere RC-Baustoffe sortiert
werden können, die dann Eigenschaften auf weisen, die
einen höherwertigen Einsatz zulassen.
Schrifttum/References
| [1] |
Krass, K. und Koch, C.: Anfall,
Aufbereitung und Verwertung von industriellen
Nebenprodukten und Recycling-Baustoffen im
Wirtschaftsjahr 1995.
Teil 1: Recycling-Baustof fe. Straße und
Autobahn. 1997. Heft 2. Kirschbaum Verlag, Bonn.
5. 82/89 |
| [2] |
Gesetz zur Vermeidung. Verwertung
und Beseitigung von Abfällen - Kreislaufwirtschafts-
und Abfallgesetz KrW-/ AbfG vom 27.09.1994, BGB1
Teil 1, 5. 2705 ff. |
| [3] |
Mesters, K.: Großtechnische
Aufbereitung von RC-Baustoffen mittels
Dichtetrennung.
1. Ergebnisbericht. Krass & Mesters
Beratungsgesellschaft mbH für Straßenbau- und
Umwelttechnik, Auftraggeber: DEUTAG AG. Bochum.
September 1996 - Teilprojekt
C/03 ,Hochwertige Verwertung schwer recyclebarer
Baustoffe" aus "Baustoffkreislauf im
Massivbau" |
| [4] |
DIN 4226, Teil 1: Zuschlag für
Beton. Beuth Verlag GmbH. Berlin, 1971 |
|
Summary Of an annual volume
of recycling building materials (RC materials) of abaut
97 million tonnes, almost 71 million tonnes were recycled
in 1995. this corresponds to a recycling rate of about
73%. The recycling rate
for building rubble can be estimated at about 66%. Since
building rubble accounts for the major share of the total
quantity, particular efforts should also be undertaken
here to increase the recycling rate even more. Using the
example of a RC building material, it is shown that jig
technologv will enable a separation of very heterogeneous
RC building materials into much more homogenous RC
building materials with material characteristics which
allows a high-grade application.
1. Introduction
From a survey conducted by the Institute for Road and
Railway Construction of the Ruhr-University of Bochum
[1]. which also dealt with the occurrence, recycling and
use of recycled building materials, an annual volume of
over 70 million tonnes of rubble from demolition and road
breaking was ascertained for 1995 forthe Federal Republic
of Germany. A share of this was processed and primarily
used in road construction as weIl as for backfilling - since frequently of
inferior quality. In this connection. this is frequently
referred to as "downcycling", i.e. an
application at a downgraded level. Within the scope of
high-grade recycling, however, the objective of an
application of these building materials must be at an
equal level - i.e. to reuse the materials where they were
originally used, e.g. to also use reprocessed concrete
rubble as new aggregate material for concrete.
Such a high-level application of recycled building
materials, however, will require both an extremely
selective demolition with corresponding processing
techniques and an optimised mineral processing technology
to also enable more heterogeneous materials to be
reprocessed to obtain high-grade building materials.
As can be taken from [1], a recycled building material
volume of about 97 million tonnes occurred for 1995 of
which only just 71 million tonnes were recycled, which
corresponds to a recycling rate of about 73 %. The recycling rate
for building rubble can be set at about 66%, which still
corresponds to a quantity of 30 million tonnes (total
quantity of 46 million t). Since building rubble accounts for
the major share of the total quantity, particular efforts
should also be undertaken here to increase the recycling
rate even further. Also within the scope of recycling and
waste legislation [2], the maximum share of building
rubble should be recycled as building material. However,
this requires improved processing techniques.
At this time preference is given to conventional dry
processing of building rubble by means of various air
classifier technologies in combination with overhead
magnets etc. This can primarily be led back to the fact
that no water circuit is necessary and thus no slurry
processing. With drv processing, however, problems are
currently encountered when the high quality referred to
is to be achieved. Here the actual efficiency of
separation is primarily related to the moisture content
of the material and the content of undesired substances
after processing is frequently of such an order so as to
exclude a high-grade application. In addition, the
problem of undesirable adhering fine particles is
frequently the case.
In comparison. wet processing features advantages in this
respect. lt provides almost a 100 % removal of
interfering materials, is not affected by moisture
content and there are no problems of adhering fines.
Equipment suitable for wet processing includes the
Aquamator. spiral upcurrent separator, washing drum and
jig. In the following, new experience gained on jig
technologv will be discussed.
2. Density
separation by means of jig technology
For
many years, raw coal preparation has made use of
Separation by means of jig technology: this enables the
coal content to be maximised and the content of refuse to
be minimised. With the aid of the water as medium. this
process of density separation using a jig can separate a
heterogeneous material (same density) into several
homogeneous materials. Since the initial material and
physical situation for RC building materials is
comparable with the conditions for preconcentration in
coal processing, an attempt was made as part of a
research project with partial financial support by the
German Committee for Reinforced Concrete on the subject
"Building Material Recycling in solid building"
on behalf of Strabag-Deutag Bau-, Baustoff- und
Umwelt-Technik GmbH to apply this process to building
material recycling. A partial project with the title
"Large-scale technical processing of RC building
materials by means of density separation" [3]
received scientific support from K&M
Beratungsgesellschaft für Straßenbau- und
Umwelttechnik. The objective of this research project was
the separation of a heterogeneous building rubble mixture
into at least two more homogeneous and thus upgraded
recycling building materials. This enabled building
materials to be obtained better segregated into material
types for which access could be gained for other markets
which had previously been reserved primarily for natural
building materials due to the lacking quality of recycled
materials.
When applying density separation, the raw material is fed
by belt conveyors to a jig, if required, after a
preceding processing stage. The pulsating water brings
the particles into a floating state. The different
densities of the material entering the jig leads to a
formation of material layers. Heavy particles sink to a
lower zone of the material flow and the lighter particles
rise to an upper zone. The floating material (interfering
materials such as wood, paper, foamed concrete etc.) can
be discharged direct at the surface, accordingly the
heavy and light material are separated into heavy and
light fractions via two discharge outlets: one below the
other.
3.
Investigations into density separation of RC building
materials
In
the following elucidation, the term density
,,separation" is no longer used, but the more
correct term density "sorting", since this
deals with a separation or sorting according to material
groups of RC building material.
In view of the extent of investigations conducted in [3].
only one of the three test series will be dealt with here
for exemplary purposes.
In the investigations. three test series were conducted
in total with three different RC building materials
(German RC material with high concrete content and tile
content as well as a Dutch RC material). In the
following, only the processing of RC building material
(RCLb) with high concrete content is dealt
with and significant results and knowledge are presented.
The RCLb of the size fraction 0/45 mm was
subjected to three density separation steps with the aid
of a jig. These density separation steps were conducted
separately on the size fraction 4/10 mm and 10/32 mm. The
sludge, sand and light material obtained after the 1st
separation stage were not considered in detail with
regard to building characteristics, Fig.
1 shows the material flows of density
separation of the RC building material with high concrete
content in form of a flow chart with indication of the
proportion of the respective components according to
weight.
The density of separation of the feed material (initial)
of the size fraction 0/32 was about 1.8 g/cm3.
Simultaneously the particle mix 4/32 mm was screened into
the fractions 4/10 mm and 10/32 mm. The heavy product
(4/10 mm and 10/32 mm) obtained after the 1st stage was
then fed into the 2nd stage. The preset density for the
heavy product 110/32 mm was about 1.8 g/cm3
and for the heavy product 14/10 mm about 2.25 g/cm3.
As end product, respectively a heavy product 210/32
mm and light product 210/32 mm were obtained as
well as a heavy product 24/10 mm. Following
density separation, technological characteristics of
materials obtained such as partiece size distribution,
apparent density, material composition, particle shape,
impact fragmentation value and resistance to action of
frost/thawing were determined.
The technological characteristics determined were to
provide information on quality and thus on possible new
applications of the processed material, i. e. whether the
individual components of high er density are suitable as
aggregate for concrete and if those with concentrated
tile content can be used otherwise for qualitatively
high-grade application.
In Fig. 1 can be seen that, from the initial material,
about 70% material is obtained for processing after the
first separating stage and about 30% material for which a
further process is of little pur pose (sludge, sand and
light product). Table 1 contains the
apparent densities as well as material composition of the
material subjected to further processing. In addition,
the material composition is represented in Fig. 2 and Fig. 3 as a function of
the respective size fraction.
As an example. the light product 14/32 mm (Fig. 4) and also the heavy
product 210/32 mm (Fig.
5) is documented in the photo.
The impact fragmentation values - a measure for the
particle strength of a building material - as well as the
chipping off at the fraction 8/16 mm after subjecting to
an alternating stress of 10-fold frost-thaw action - a
measure for the frost resistance of a building material
are listed in Tab. 2.
4.
Conclusions and findings
For RC building material with concentrated
concrete content, a satisfactory efficiency of separation
was able to be achieved by a differentiation between the
fractions 4/10 mm and 10/32 mm. In the original material,
the concrete content of the mix was just 68 wt%. The two
density separation stages increases the concrete content
up to 89 wt% in the fraction 4/32 mm, which corresponds
to an improvement of this material group of about.30%.
The limits for the resistance against alternating stress
frost-thaw of actions according to DIN 4226 Part 1 [4]
were exceeded by the individual components of the RC
building material. The lowest chipping measured on Heavy
product 2 (after the 2nd separation stage), was 4.3 wt%
(fraction <4 mm) and were only insignificantly above
the limit of 4.0 wt% according to [4]. At this point.
however, it must be pointed out that this procedure for
resistance against alternating stress frost-thaw actions
concerns a test procedure that is normally applied for
quarry stone - i. e. rock partieles - and was also
developed for these. The consideration of individual
grains in such building material mixtures, however, are
generally concerned with conglomerates which consist of
dried cement-water paste, fine and coarse aggregate
material. When these conglomerates are subjected to an
alternating frost-thaw stress, then this instability to
weathering is not due to the quarry stone particles in
the conglomerate, but results from fine aggregate
material and dried cement-water paste chipping; these can
then cause the chipping in the order measured here. Thus
it is to be expected that even for a theoretical case
where the concrete content is roughly 100 wt%, the
chipping after alternating stress frost-thaw actions
would exceed the limit of 4.0 wt%. For using such RC
building materials as aggregate for concrete, new or
additional conventions would have to be developed.
The results also show that a differentiation between the
fractions 4/10 mm and 10/32 mm is useful in any case
since this would enable particularly the content of
concrete in the total particle mixture to be optimised.
Summing up, it is to be ascertained that a density
separation of RC building materials by means of jig
technology enables a separation of extremely
heterogeneous RC building materials into clearly more
homogeneous RC building materials which will then have
characteristics enabling an upgrade application.
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