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6 Zusammenfassung

Mit der Veränderung der Lebensgewohnheiten der Menschen haben sich Bauweisen mit großer Materialvielfalt entwickelt. Hierdurch werden neben der Rohstoffentnahme sowie der für die Herstellung der Baustoffe aufzuwendenden Energie und damit verbundener Emissionen zusätzliche Umweltbeeinträchtigungen durch den Anfall von Bauabfällen verursacht. Alle diese Umweltbeeinträchtigungen lassen sich nicht auf „Null" zurückfahren. Die Verantwortung des Konstrukteurs sollte aber zukünftig nicht mit der Übergabe eines Bauwerkes an den Bauherrn enden, sondern den Aspekt der „Kreislauffähigkeit" soweit wie möglich berücksichtigen. Dies beinhaltet auch die Auswahl kreislaufgerechter Baustoffe und Bauweisen. Hierzu muß dem Planer entsprechendes Handwerkzeug z. B. in Form von Baustoff- und Bauteilkatalogen zur Auswahl der Stoffe zur Verfügung gestellt werden.

Wesentliche Aspekte bei der Baustoffauswahl sind hierbei

Bei vielen Baustoffen besteht bislang, wenn überhaupt, nur die Möglichkeit, die weitgehend minderwertige Wiederverwendung der Baustoffe einzuplanen. Eine Bestandsaufnahme der heute möglichen Wiederverwendung von Baustoffen im gleichen Kreislauf zeigt, daß auch bei Sortenreinheit z. T. nur relativ geringe Verwertungsquoten erreicht werden können. Hier ist insbesondere die Kopplung verschiedener Stoffkreisläufe ein vielversprechender Ansatz, wobei sich auch bei diesem Ansatz die Kombination verschiedener Materialien an den Erfordernissen der Verwertungswege orientieren muß. Hierzu müssen insbesondere

entwickelt werden.

Neben der stofflichen Verwertung sollten darüber hinaus zunehmend auch die Möglichkeiten der Wiederverwendung von Bauteilen und der Umnutzung von Gebäuden durch flexible Grundrißgestaltung Berücksichtigung finden.

 

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