Zusatzmittel (Betonzusatzmittel)
Betonzusatzmittel sind Stoffe, die dem Beton in feinverteilter Form (flüssig, pulverförmig,in bestimmten Fällen auch als Granulat oder als Paste) in geringen Mengen zugesetztwerden, um durch chemische oder physikalische Wirkung bestimmte Eigenschaften des Frischbetons oder des erhärteten Betons zu beeinflussen.
Bei einer höchstzulässigen
Zugabemenge von 50 g bzw. 50 ml je kg Zement für Beton und Stahlbeton bzw. 20 g bzw.20 ml je kg Zement für
Spannbeton spielen sie stoffraummäßig keine Rolle.
Betonzusatzmittel müssen gleichmäßig sein. Sie sind nach
Augenschein zu beschreiben, und zwar flüssige Betonzusatzmittel
nach Farbe und Konsistenz und pulverförmige Betonzusatzmittel
nach Farbe und Kornstruktur. Als weiterer Kennwert dient bei
flüssigen Betonzusatzmitteln die Dichte und bei pulverförmigen
Betonzusatzmitteln die Schüttdichte. Betonzusatzmittel müssen
betonverträglich sein und dürfen den Korrosionsschutz der Bewehrung nicht beeinträchtigen.
Aus diesem Grunde dürfen bestimmte chemische Verbindungen als
Wirkstoffe (z.B.Halogene, Nitrite, Nitrate ) nicht zugesetzt
werden.
Wirkungsgruppen von Betonzusatzmitteln:
Quelle:
[1] Prof. Hilsdorf/Prof. Reinhardt; Betonkalender 1998 Teil IA.
[2] Deutscher Beton-Verein E.V. "Beton-Handbuch".